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Meine erste Begegnung mit einem Deutschen Schäferhund fand in Düsseldorf statt. Es handelte sich um
den Wachhund meiner Oma.
Nachdem festgestellt wurde, dass "klein Sabine" (im Alter von ca. 2,5 Jahren) im Garten während des
Kaffekranzes verschwunden war, suchten alle Familienangehörigen das gesamte Gelände ab. Wie es mir
möglich war, den Schäferhund aus dem Zwinger zu lassen, ist bis heute noch allen ein Rätsel.
Doch ich hatte es geschafft und teilte mir mit dem ach so bösen Wachhund hinter der Zwingetür
den Hundekuchen.
Der zweite Deutsche Schäferhund der in mein Leben trat gehörte eigentlich den Nachbarn. Deren Vermieter
erlaubte in dem Mietshaus keine Hundehaltung. Meine Mutter, die bis heute noch eine fürchterliche Angst vor
Hunden hat, gewährte dem Hund bis zur Findung eines neuen Zuhauses bei uns Unterkunft. Sie holte mich
täglich mit dem Hund vom Kindergarten ab, wobei sie regelrecht hinterher geschliffen wurde. Kaum hatte ich ihn
an der Leine, ging er friedlich ohne zu ziehen mit mir nach Hause. Sehr zur Verwunderung meiner Mutter.
Dann bekam ich meinen ersten eigenen Hund im Alter von ca. 10 Jahren. Es war natürlich kein Deutscher
Schäferhund, denn meine Mutter wollte aufgrund ihrer Angst vor Hunden doch lieber einen kleinen Hund für
mich haben. Es handelte sich um einen Yorkshire-Terrier des alten großen Schlages. Als ich den Wunsch
äußerte mit dem Yorkie zum Hundeplatz gehen zu wollen, nahm mich ein Bekannter mit zu einem DVG-Verein.
Er trainirte dort mit seinem Deutschen Schäferhund.
Das war der dritte Deutsche Schäferhund in meinem Leben. Nach einiger Zeit durfte ich täglich mit
seinem und meinem Hund alleine spazieren gehen und drei Mal pro Woche zum Hundeplatz. Ca. 1,5 Jahre später
mußte der Schäferhund aus gesundheitlichen Gründen eingeschläfert werden. Trotz meiner
internsiven Bemühungen einen anderen Hund zur Ausbildung und zum Führen zu finden, mußte ich
doch mit meinem eigenen Hund in Abteilung B vorlieb nehmen. Auf Dauer brach damit mein Interesse am Hundesport
ab.
Im Alter von etwa 18 Jahren bekam ich einen Deutschen Schäferhund ohne Papiere. Endlich meinen eigenen
Deutschen Schäferhund. Wolf habe ich erfolgreich in einer SV-Ortsgruppe bis zur SchH III und FH
Prüfung ausgebildet und geführt.
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Von nun an legte ich doch Wert auf Ahnentafeln und kaufte mir "Cujo vom Borbecker Mühlenbach"
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und "Alaska vom Essener Zwinger".
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Der Rüde fiel zwei Mal in Abteilung C auf der SchH I durch und
wurde in Frührente geschickt. Mit der Hündin konnte
ich erfolgreich die SchH III ablegen.
Meine Zuchtpäne begann ich mit "Donna von der Dellwiger Grenze" zu
schmieden. Als sie 2,5 Jahre alt war, hatten wir bereits die SchH II abgelegt und gingen zur Körung.
Leider wurde ich unmittelbar vor der SchH III Prüfung angefahren und konnte lange Zeit aus gesundheitlichen
Gründen keinen Hund mehr führen.
Bei einem Urlaubsaufenthalt in den neuen Bundesländern lernte ich einen Schäferhundzüchter
kennen. Er zeigte mir seine Hunde des alten DDR-Typs. Nachdem ich Wochen später auf seiner Hompage las,
dass er eine seiner Zuchthündinnen verkaufen wolle, meldete ich mein Interesse an.
Somit wurde ich nach entsprechender Überprüfung die neue Eigentümerin von "Gela vom
Felsenschloß". Mit ihr begann ich meine Zuchtpläne zu verwirklichen.

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